04.06.04
Pros and Cons: Politisches bloggen
Pro [via Loïc le Meur]
1. To get closer to their audience, their supporters
2. To create a permanent open debate with them
3. To test their ideas easily and quickly, to enrich them and get new ones
4. To switch the way they talk to people usually from institutional to more personal
5. To better understand the criticism of the people against their ideas
6. To spread their ideas easily if they are supported by many people, in a decentralized way
7. To raise funds for their cause, party or campaign
8. To reach a younger audience and help young people get more interested in politics
9. To create around them network effects
10. To become famous if you are an unkown politician, or to start a political action, even locally
Kontra [via blogosfear]
1. Das Internet ist eine Sache für Freaks.
2. Öffentlicher Diskurs zum Nachlesen ist nicht gewünscht, es könnten ja unterschiedliche Meinungen auftauchen.
3. Ideen werden intern diskutiert oder im Fernsehen lanciert.
4. Der unpersönliche Stil von Pressemitteilungen hat seine Vorteile, denn man muss sich nicht so genau festlegen.
5. Kritik soll nicht verstanden werden, sondern verstummen.
6. Verlust der Kontrolle, wenn Ideen dezentral verteilt werden.
7. Spenden gibt es auch so genug.
8. Junge Leute werden durch SMS und Kino-Werbung erreicht.
9. Die Partei ist das Netzwerk.
10. Berühmt wird man nur über Presse und TV.
und als 11. Punkt: Keine Zeit.
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Ich denke mal der Hauptgrund warum Politiker nicht bloggen ist, das sie sich nicht auf eine Aussage festlegen wollen. Es könnte ja sein das es mal notwendig wird, seine Meinung zu ändern. Natürlich ganz freiwillig...
Zu vielen Themen haben die meisten wahrscheinlich auch gar keine Meinung (bzw. Ahnung). Was sollen die dann in ihr Blog schreiben?
Ich - als Wähler - würde es begrüßen mehr Persönliches von Politikern zu lesen. Sicher macht diese Art der persönlichen Kommunkation einen Politiker volksnäher. Sie entmystifiiert und macht aber auch angreifbarer. Bloggen ist offensiv und somit für Politiker geeignet, die Ihre Wählerschaft am politischen Alltag teilhaben lassen möchten.
Mit einem Weblog kann ein Politiker sein Ohr direkt am Puls der Zeit platzieren. Durch Kommentare sieht er wie seine Leser/Wähler über seine Ansichten denken. Hierbei müssen keine Tätigkeitsberichte publiziert werden - nicht nur. Genauso kann mittels eines Blogs eine offene Diskussion entfacht werden. Der Politiker schreibt wertfrei und bekommt neuen Input von seinen Lesern. Dadurch entstehen virtuelle Gemeinschaften. Die Leser als Multiplikatoren für den Politiker. Vorbildliches Selbstmarketing, oder?
Kommentiert von: Marius am 11.06.04 10:12














also ich würde denken die cons überwiegen sehr stark !
besonders, dass man nicht die breite masse erreicht, wird wohl ausschlaggebend sein. denn noch ist das internet für viele zwar zugänglich, aber noch kein medium in dem sie sich wohl fühlen... und deshalb sind diese menschen auch nicht sehr lange online. Und in dieser kurzen zeit wollen sie sich bestimmt nicht noch von politik vollrieseln lassen...
nützlicher link zum thema politik:
http://www.bpb.de/methodik/Z5FFO5,,0,Willkommen_beim_WahlOMat.html
schönen abend noch...
Kommentiert von: bigtroll am 05.06.04 22:13