Meen Blog - FunHi.com


'cause i can use my brain every day
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25.03.04

FunHi.com



Eine völlige neue Idee von social networking greift FunHi.com auf. FunHi ist ein Kunstwort, entstammt dem Kantonchineschen fun un hee und heisst soviel wie unschuldiger Spaß. Genau das ist auch das Motto von FunHi: "No Rating, No Hating"! Kein Unbekannter kann mich bewerten. Auf diese Weise ist niemand auf den anderen sauer. Der Bewertungs-Beschimpfungs-Hastiaraden-Frust wird so vermieden.

Bei FunHi versucht man miteinander in Kontakt zu kommen und zu kommunizieren. Dem ureigensten Zweck von Netzwerken. Am einfachsten geht das über den FunHi Playa Gift Shoppe. Ein kleiner Webshop in dem man virtuelle Geschenke für seinen Favouriten aussuchen kann. Die Geschenke kosten zwischen 0.01$ - 30$. Ein tatsächlicher Warenfluss kommt nicht zustande - wie gesagt virtuelle Geschenke. Ein Geldfluß hingegen schon und zwar in die Tasche von FunHi.com - sehr clever wie ich finde. Über die Wishlist des jeweiligen Mitglieds sieht man was Sie/Er noch so brauch. Die Geschenke sollen den Gegenüber anregen ins Gespräch zu gelangen. Der Trick dahinter dürfte klar sein. Du schenkst mir was, also bin ich dir was schuldig. Und wenn es auch nur ein offenes Ohr ist, um zu sehen was für ein Typ du bist. Der Wert des jeweiligen Geschenkes kann diesen Prozess beschleunigen.

Ist der Gegenüber bereit zu reden, bekommt man einen "hook up". Die Bereitschaft zum Chat wird signalisiert. Wenn beide Parteien sich kennen, können sie sich sog. "Buzz" geben. Buzz ist nichts weiter als eine Einschätzung dem anderen gegenüber. Positiv heisst der Typ ist cool, Neutral so lala, Negativ meint der andere ist ein Langweiler. Pro Urteil bekommt man:

  • einen Buzz-Punkt (positiv)
  • nichts (neutral)
  • oder eine Buzz-Punkt abgezogen (negativ).
Anhand der Buzz-Punkte läßt sich die Beliebtheit des Nutzers erkennen. Dahinter liegt ein ähnliches System, wie das allseits bekannte Bewertungsschema bei eBay (je mehr positve Buzzes desto besser).

Ob es funktioniert? Angeblich ja, schenkt man dem Weblog-Eintrag auf TheSocialSoftwareWeblog Glauben. Dem Beitrag zufolge, hat eine gewisse Nikoma Lee (Model) innerhalb eines Monats mehr als 1.000,- $ an virtuellen Geschenken von Ihren Anbetern bekommen. Schön für Nikoma's Selbstbewußtsein, aber vor allem schön für FunHi's Bilanz.

Wenn mir das proggen bloß einfacher von der Hand gehen würde. Jemand Interesse an einem Joint Venture? Hallo Ihr friendity's, orkut's, friendster's, myfriends, groonity's, crossfriends und netzclan's dieser Welt dat is doch wat. Soviel steht fest: Social networking ist in und wird im Moment kräftigst gehypt. Zu Recht oder Unrecht? Was meint Ihr?


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Marius um 02:09 in [Networking] | Permalink | Kommentar abgeben (2) | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

Geniales Konzept, so eine Idee muss man erst mal haben. Mit dem Netzclan könnte ich sowas nicht durchziehen, um so was ans Laufen zu bekommen, dürfte ein gewaltiges Marketing-Budget nötig sein. Man schaue sich einfach mal um, wie viel (mutmasslich) echte Film- und Popstars sich bei FunHi tummeln.

Kommentiert von: Tom am 04.04.04 11:45

@ Tom
Das Konzept ist genial. Ob ein so riesiges Marketingbudget nötig ist, interessiert doch gar nicht. Man kann doch einfach das Konzept verkaufen [D1; vodafone]. Die Dimensionen, die sich beim Einsatz des Konzeptes für ein HandyGame oder eine Online-Plattform via UMTS eröffnen sind gigantisch.
Der Zielmarkt Amerika hat hierbei den enscheidenen Vorteil schneller eine kritsche Masse an Usern generieren zu können. Das trifft auch auf den Fall zu funhi.de ins Leben zu rufen.

Kommentiert von: Marius am 05.04.04 17:47


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