05.03.05
Fairsharing | Nie wieder illegale Downloads
Endlich erhebt sich das Volk gegen die Diffamierung der Industrie gegenüber Filesharering.In der Kino-Werbung droht die Freundin mit der Polizei. Der BitTorrent-Gründer wird verklagt und macht die Plattform dicht. An Napster und Kazaa kann sich wohl auch noch jeder erinnern. Jetzt soll Schluss sein damit. Schluss mit der Kriminalisierung ganzer Bevölkerungsschichten. Jetzt kommt die Kultur-Flatrate. Dafür stark macht sich die Initiatve Fairsharing. Unterschriften pro "legalisiertes Filessharing" werden auf der Website gesammelt.
Die Kultur-Flatrate funktioniert auf Basis von monatlichen Gebühren. Mini-Beträge wie ich finde. Jeder der einen monatlichen Betrag von 5 EUR einzahlt kann fröhlich brennen, kopieren und downloaden. Ein Modell das in anderen Medien (Radio) schon prima funktioniert soll jetzt auch diesen dunklen Bereich des Internets aus der Illegalität verhelfen. Wer das untersützen möchte kann seine Unterschrift auf der Website digital hinterlassen.
Was spricht dafür?
Die Idee, die Fairsharing postuliert kann ich nur gutheißen. Jeder User zahlt monatlich in einen Topf ein. Dieser Topf wird von einer unabhänigen Organisation verwaltet (GEMA-ähnlich). Die Künstler bekommen nach Anzahl der Downloads einen Betrag X ausgezahlt. Filesharing wird entkriminalisiert und man hat ein vernüftiges, freies und dennoch kontrollierbares System geschaffen.
Was spricht dagegen?
Die eigentlichen "Nachteile", die eine Einführung der Flatrate behindern, liegen woanders: Verlieren würden nämlich die Plattenfirmen, die bisher wesentlich mehr Kontrolle über den Markt haben. Ebenfalls verlieren würden die Hersteller von DRM-Technologie und Online-Shops. Diese mächtige Lobby blockiert mit ihrer beispiellosen Verleumdungs- und Angstkampagne bisher den innovativen Vorschlag der Flatrate.
Den kompletten Beitrag könnt Ihr hier nachlesen.















