02.10.06
Elternführerschein: Elternkurse für eine bessere Erziehung
Für fast jede Lebenssituation wird im bürokratischen Deutschland eine Prüfung oder ein Nachweis verlangt. Einzig die Kindererziehung ist von Vater Staats Aufmerksamkeit ausgenommen. Jetzt keimt der Vorschlag einen Elternführerschein einzuführen. So sollen angehende Eltern in einem mehrtstündigen Kurs lernen wie man bestimmte Erziehungssituationen souverän meistert. Es geht nicht darum Paaren zu verbieten Kinder zu bekommen. Vielmehr soll erzieherische Inkompetenz bekämpft werden. Ein Vorschlag, der auf sehr viel Kritik stoßen wird. Denn zu Recht werden sich die "Mündigen und Selbstbestimmten" unter den Eltern dagegen zu Wehr setzen. Allerdings halte ich es bei sehr vielen Eltern durchaus für angebracht sich einen externen Rat einzuholen. Gerade Fahranfänger Ersteltern sind die ideale Zielgruppe für den Schein. Allerdings würde ich bei Nichterfüllung nicht mit Strafe in Form von Kindergeldabzug drohen. Vielmehr würde ich ein Anreizsystem favorisieren, dass über einen einmaligen Kurs hinaus geht und dessen erfolgreiche Teilnahme eine Kindergelderhöhung zur Folge hat. Die Balanced Scorecard für Eltern. Auf den 4 Ecken stehen:
- Erziehung
- Bildung
- Ernährung
- soziale Kompetenz
In einem jährlichen Review wird überprüft, ob zuvor vereinbarte Ziele erreicht wurden.
Weitere Links zum Thema "Elternführerschein":
- Elternkurse - Was man beachten muss!
- Das Buch zum Elternführerschein
Was halten Sie von diesem Vorschlag? Ist es übertrieben oder müßte man Eltern viel mehr "auf die Finger schauen"? Brauch Deutschland einen Elternführerschein?














