04.06.04
Das Einfache - einfach genial
"Das Einfache" - Neun Thesen
*Das Einfache hat zu tun mit dem Richtigen, dem Naheliegenden, dem Selbstverständlichen.
*Einfaches sollte nicht verkompliziert werden; Kompliziertes sollte nicht vereinfacht werden. Albert Einstein sagte einmal: "Man sollte alles so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher."
*Nur das Einfache hat die Voraussetzung zeitlos und Allgemeingut zu werden.
*Das Einfache kennt keine Urheber als Person; es entsteht, ist plötzlich da -- und keiner weiß woher; ist Ziel und Resultat zugleich.
*Das Einfache ist weniger eine Frage des Technischen -- sondern mehr ein Problem der geistigen Grundeinstellung zum Technischen.
*Auch das Einfache kann High-Tech sein, muß es sogar, wollen wir energie- und materialgerecht konstruieren. Dennoch: das Einfache ist bescheiden, sinnfällig, leicht zu nutzen, umzunutzen und zu beseitigen.
*Das Einfache ist nicht das Primitive, das Simple oder Ländliche; vielmehr ist das Einfache ein Produkt des kollektiven Nachdenkens und Entstehens. Somit ist das Einfache das Reifgewordene, die reife Frucht eines meist langen Prozesses.
*Das Vulgäre ist ein Feind des Einfachen - im Alltag, in der Kunst und in der Sprache.
*Das Einfache muß werden, man kann es finden; aber es läßt sich nicht herbeizwingen.
[Gefunden bei Barrierefreies Webdesign: Einfach für Alle - eine Initiative der Aktion Mensch, die bei es owrede gesehen haben, der es hier gefunden hat.]














