25.09.06
Baseball: Der spektakulärste Homerun der Geschichte
Ein Homerun beim Baseball ist wenn der Schläger (Batter), den ihm zugeworfenen Ball außerhalb des Spielfeldes befördert und er einen Lauf rundum die einzelnen Bases macht. Dabei ist es die Aufgabe der gegnerischen Mannschaft, dies möglischst zu verhindern. Entweder durch besonders gekonnte Würfe oder virtuose Catches (Fangen des Balles). All das ist diesem Video nicht so. Weder Werfer noch Fänger bekleckern sich sonderlich mit Ruhm. Wobei der Fänger maßgeblich verantwortlich für diesen wohl spektakulärsten Homerun der Geschichte ist. 1A Kopfballspiel!
13.09.06
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09.09.06
9-11-2001 Fünf Jahre ist's her
Da war doch mal was... ach ja richtig, Hysterie, Paranoia, Araberjagd seitens MI5 & Scotland Yard, der Krieg im Iraq ("Es gibt Massenvernichtungswaffen"), Gefangene des CIA, die kreuz und quer mit Lear-Jets durch die Welt geflogen werden, Afghanistans "Befreiung", Bombenanschläge in Madrid, London, Riad... Guantananamo... Das "Gute" gegen das "Böse", Amerika gegen die "Ungläubigen", Bush VS. Osama...
Fing das alles mit 11. September an? Oder war da vorher schon was im Busch ? Hatten wir alle die Augen verschlossen, oder reicht die Ignoranz des Ausbeuterischen Okzdents schon immer nur so knapp an den eigenen Gartenzaun, dass es schon immer unmöglich war zu merken, wie sehr man die Geduld und das Leidenspotential der sogenannten "Dritten Welt", den sogenannten "Schwellenländern" schon strapaziert hatte?
Vermutlich, denn anders kann man die Verschlafenheit der Geheimdienste und die sich daran anschließende geschockte Haltung, - vergleichbar mit einem angeschossenen Rehkitz - die sämtliche Staaten der sogenannten "Freien Welt" heimsuchte, nicht erklären!
Es sind 5 Jahre vergangen, der Krieg "gegen den Terror" (aha... DER Terror!?!), hat noch keine nennenswerten Erfolge mit sich gebracht, es sind weitere Anschläge verursacht worden. Der mittlere Osten wurde durch den Einfall in den Iraq destabilisert, der aufstrebende Iran hat sich wieder einige Asse in Ärmel geschoben, der nahe Osten ist gerade mal wieder von offenen Kampfhandlungen in einen ungewissen Frieden geschlittert und wir hier in Europa tun natürlich so, als habe man "alles unter Kontrolle", als seien die Ursachen und Hintergründe für den Terror eingedämmt... und dann kommt da auf einmal Bewegung in die Sache. Zwei "Fußballfans" versetzen Deutschland auf einmal in Angst & Schrecken, weil sie Kofferbomben auf Bahnsteigen abstellen und in Zügen liegen lassen - nix passiert, aber dennoch zeigt sich, dass auch hier die Bedrohung zunehmend realer wird! Wie reagiert man darauf? Lieber gar nicht erst an die große Glocke hängen, ein paar Freiheitsrechte beschränken und hoffen, dass neue Nachrichten, die aktuellen Probleme verdrängen werden... Weiter fleißig Auto fahren, Kohle raus hauen, Essen auf den Müll werfen, den Rest der Welt mit Füßen treten und alle schön ausbeuten - was fehlt? Ah ja, man muß noch jammern, damit ja keiner Verdacht schöpft, dass es uns hier in Deutschland doch recht gut gehen könnte... denn sonst kommen die Senegalesen und die Moldawier und die Palästinenser und die Chinesen ja alle wieder in Scharen... das will ja keiner, dafür haben doch der Schily und der Beckstein gesorgt !
Zum Glück sind wir Papst und der ist heut' sogar zu Besuch, aber nur in Bayern, deswegen haben die dort "unten" auch so eine tolle Wirtschaft und so wenig Arbeitslose und vielleicht ist deswegen München auch sauberer als Berlin...
08.09.06
Wo ist Natascha Kampusch?
In der wunderbaren Medienlandschaft tut sich wieder was: "Das ganze Land hat sich in Natascha verliebt" verkündet Gerlinde Pölsler bei Spiegel-Online und versucht dabei mal janz einfach, so mal im Vorbeigehen, jenes scheinbar neutrale Bild des unbeteiligten Beobachters einzunehmen. Als wäre die von ihr ausgebreitete Presseschau nicht genauso Teil jener Herz-, Schmerz- und Schauderkampagne, die das gefundene Fressen für alle - Hobby-Psychologen, Muttis, Österreicher, hedonistische Prenzl'berger Scheinintellektuelle sowie eventuelle Nachahmer - zu sein scheint.
Dabei ist es ja nicht so, dass man sich wirklich dafür interessiert, aber so einige Aspekte gehen ja schließlich alle was an! Mit Voyeurismus hat das wenig zu tun, man möchte doch bloß einmal diese Unfassbarkeit in persona erleben, das unbegreiflich Schreckliche vom Opfer, einzigen Überlebenden und Zeugen zugleich vermittelt, ja vielleicht sogar erklärt bekommen.
Doch was allen Zuschauern und -hörern serviert wurde war interessantes und verstörendes zugleich... über einen Menschen, den man nicht kennt, nie kennen wird und der einiges mitgemacht hat, aber die wirklich quälenden Fragen wurden nicht mal berührt, geschweige denn die Antworten geliefert, was gut und sicher auch unmöglich ist... 
Bemerkenswert, aber auch sehr skuril erscheint da vor allem, dass eine gänzlich andere Frage den Herausgeber von "Österreich" laut Frau Pölsler quält: "Warum weiß ein Mädchen, das nie eine Schule besucht hat, mehr über die Welt und das Leben als diejenigen, die jeden Tag acht Stunden pauken müssen? Was läuft falsch an unserem Bildungssystem?"
Die Autorin bringt letztlich ein knallharte Analyse zustande, die den Fall Natascha hinreichend klärt: "Vor allem eines können die Österreicher kaum fassen - und es hinterlässt viele beschämt und ratlos: wie gebildet Kampusch ist und wie gewählt ihre Sprache." Keine Fragen mehr Frau Pölsler...
Oder vielleicht doch noch eine: "Wo ist Natascha?" Der "Kurier" weiß die Antwort ganz genau, sozusagen aus allernächster Quelle. Der Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer hat schließlich sogar noch eine gute Idee die sich karrieretechnisch auch echt "voll ok" anhört...













