February 28, 2008

bergetappe

in meinem vorletzten evtl auch letzten beitrag ueber tanzania geht es um die bergwanderungen zum MOUNT HANANG sowie MOUNT MERU. ist ziemlich ausfuehrlich. geduld und interesse sind bei diesem reisebericht gefragt.

vorgeschichte, warum geht es heute eigentlich um bergtouren statt um safaris? dieser frage bin ich des oefteren auf meiner einmonatigen reise und die antwort lautet in etwa so: der faktor geld wuerde sicher beides, eine safari als auch eine bergtour, hergeben. jedoch bin ich etwas knauserig veranlagt und entscheide mich somit nur fuer eine sache. die safari ist es am ende nicht geworden, weil ich mir dachte (oder auch hab sagen lassen), ach mit 10 weiteren jeeps schoen nebeneinander aufgereiht, allesamt ihre volle aufmerksamkeit auf die drei loewen gerichtet, das kann so atemberaubend nicht sein, zumal man von einem tier zum naechsten gefahren wird. da liegen mir bergwanderungen schon eher, weil es was mit koerperlicher herausforderung zu tun hat...

die erste koerperliche herausforderung stellt nun der 3417 meter hohe MOUNT HANANG dar, an dessen fusse sich die kleine stadt KATESH niedergelassen hat. im reisefuehrer steht geschrieben, dass man fuer den berg EINEN langen tag einplanen sollte. Aha, es ist also an einem tag zu schaffen, sage ich mir. alleine ist mir das aber nix, also schaue ich mich im ort nach einem guide um. Thomas Safari heisst seine Ein-Mann-Firma (safari ist suaheli und bedeutet reise, genauso wie daktari der arzt ist). nebenbei erwaehnt ist thomas safari der bruder von francis robert naali, dem berlin-marathon-zweiten des jahres 1996 (2:09:33), versichert mir thomas. wir beginnen mit unserer bergwanderung bei meinem guesthouse in katesh um 06.30 uhr morgens. da es nur einen tag dauert, haben wir lediglich meinen rucksack dabei, gefuellt mit essen und wasser (so auch der camel-bag, den ich zum geburtstag bekommen habe, ist staendig im einsatz), sowie regensachen, weil man kann ja nie wissen... nach einer stunde kommen wir durch ein dorf durch, die kinder kommen uns entgegen, sie sind auf dem weg in die schule. so wie sie in suedamerika GRINGO oder in asien FALANG rufen, so bin ich hier der MZUNGU, und dementsprechend rufen sie eben immer mzungu, mzungu, was soviel bedeutet wie weisser mensch. das soll thomas und mich nicht weiter stoeren, wir wandern weiter. thomas zeigt mir dann immer einen einzeln stehenden baum, the single tree, der hoch oben am berghang steht. thomas sagt, dort oben werden wir eine groessere pause machen, mittag essen. bis wir den single tree jedoch erreichen, vergehen aber noch ein paar stunden. das wetter ist solala, kann sich zwischen guter und boeser wolke nicht entscheiden, ab und zu kommt nur die sonne durch. zum fotos machen komme ich nicht, zu anstrengend ist der stetige aufstieg. die wasserflasche haengt staendig am mund. ich denke, scheiss auf die fotos, die mach ich auf dem rueckweg. nach fuenf stunden haben wir dann unseren single tree erreicht, und freuen uns dass wir den rucksack nun um das mittagessen erleichtern koennen, jedes gramm weniger zaehlt. der single tree steht vielleicht auf ca 2800/3000 metern, die baumgrenze war eigentlich weiter unten, aber er hat sich aben hier verirrt. es ist bewoelkt und wir sitzen mit unseren bananen, orangen und reiskuchen eben in dieser wolke drin. dementsprechend ist es windig und nasskalt. ab und zu klart es auf, und wir koennen den hoechsten punkt des MOUNT HANANG ausmachen. weiter gehts, nicht zu lange warten, nicht zu kalt werden, wir haben noch ein gutes stueck vor uns. den rest des weges wandern und teilweise klettern wir nun am grat entlang, vorsichtig, nicht das einen der wind ueberrascht und man wird auf die andere seite des grates gewirbelt, wo es steil nach unten geht. nach insgesamt 7 stunden stetigen bergauf wanders ist das vorlaeufige endziel erreicht. wir stehen auf nicht unbedeutenden 3417 metern, an der spitze des MOUNT HANANG. der wind blaest uns um die ohren, eine wolke wechselt die naechste ab, fuer ca 2 minuten haben wir frieden. die wolken verziehen sich und wir geniessen den moment. und jetzt kommt der nachteil von einem berg. wenn man ganz oben am ziel angekommen ist, hat man gerade mal den halben weg hinter sich gebracht. zwar verlaeuft der abstieg meistens unspektakulaer und sehr viel leichter und schneller, jedoch nicht so in unserem beispiel. gerade als wir zum rueckzug aufbrechen, zieht eine gewaltige regenfront auf. und wenn ich gewaltig sage, dann meine ich das auch so. wir sind auf dem berg, auf 3400 metern hoehe und hier ist nicht mit dem wetter zu scherzen. so regnet es hier oben nicht aus einer regenwolke, sondern es hagelt. blitzschnell ziehe ich meine regensachen drueber und verpasse auch dem rucksack den noetigen wetterschutz. die naechste viertel stunde bete ich zu gott, dass ich hier bloss heil wieder runterkomme. und jetzt noch den ganzen weg wieder zurueck, oh mann. die naechsten zwei stunden gehoeren dann zu den schlimmsten stunden in meinem leben. es ist so kalt hier oben durch den hagel, der von allen windrichtungen auf mich einschlaegt, das ich es echt verfluche jemals diese afrikareise gebucht zu haben. wie svene schon sagt, man kann auch in oesterreich oder auf usedom urlaub machen. das soll wohl neuerdings auch moeglich sein. ganz langsam taste ich mich von felsen zu felsen herab, bloss nicht ausrutschen, abrutschen, bein oder arm umknicken, das waere fatal. also konzentriere ich mich. nach zwei stunden haben wir unseren ehemaligen mittagsplatz wieder erreicht. es regnet immer noch wie aus eimern. die gebirgigen passagen haben wir geschafft, jetzt geht es fuer die naechsten fuenf stunden durch matsch und schlamm, roten lehmboden und am ende auch wieder durch das dorf, in dem uns die kinder begegnet sind. als wir dort angekommen sind, ist die welt halbwegs wieder in ordnung. wir sind die letzten stunden in einer einzigen regenwolke gewandert, die sich wie eine glocke ueber den berg gelegt hat. vom dorf aus schaue ich auf den berg zurueck und mache drei kreuze das ich das ding heil nach hause gefahren habe. na ja, nicht ganz so heil. meine haende sind ein wenig zerschuerft, weil ich mich beim abstieg immer an straeuchern festhalten musste, um nicht zehn meter durch den schlamm nach unten zu rutschen. ach und meine schuhe haben diesen test natuerlich auch nicht ohne schaden ueberstanden. saemtliche naehte ringsrum sind aufgerissen und die rote lehmfarbe wird wohl noch eine weile fester bestandteil meiner schuhe bleiben. am naechsten tag habe ich sie aber erstmal beim schuhmacher abgegeben, wo sie sich einer grundreinigung sowie maengelbeseitigung nicht entziehen durften. wenn ich zurueckschaue, hat mir mount hanang zwar irgendwo gefallen, es war aber doch mehr eine einzige grosse katastrophe, die ich nicht noch einmal wiedererleben moechte.

die zweite bergerfahrung beruft sich auf den MOUNT MERU, der mit 4562 metern schon recht ordentlich ist. die planung bzw organisation der besteigung regele ich mit einem veranstalter in ARUSHA. es hat sich fuer mich etwas schwer angetan, diese bergtour zu buchen, da fast alle veranstalter touren zum kilimajaro, jedoch nicht zum meru hatten. so bin ich von veranstalter zu veranstalter gegangen, bin ich letztendlich einen gefunden hatte, der eine tour auf den meru anbieten konnte. neben mir kamen noch zwei weitere, lustige typen mit auf die tour, wi und nik, beide aus singapur. dann noch ein ranger, der uns die wilden tiere verjagen sollte, zwei guides (weil wenn einer von uns krank wuerde, koennte ein guide den kranken touristen nach unten begleiten, der andere guide den rest der touristen nach oben zum gipfel fuehren...), ein koch und 5 porter, die die verpflegung und das kochgeschirre, gasbrenner usw den berg hinaufschleppen. eine ganzes rudel setzt sich also in bewegung. wir starten am tag 1 um ca 12.00 uhr mittags. der weg fuehrt uns durch den arusha national park, vorbei an giraffen, antilopen und bueffelherden, die sonne scheint, die pfade sind ordentlich gepflegt, vor uns liegt der erloschene vulkan meru. und zum ersten mal zweifele ich, ob ich denn die safari wirklich so hasse, wie ich sie denn anfangs beschrieben habe. aber gegensatz zur jeep-safari mache ich ja im moment grad eine walking-safari - und das liegt mir ja eher immer n bisschen mehr. der erste tag ist nicht so anstrengend, das wetter ist warm, wir laufen durch wiesen, spaeter dann durch wald, kommen nach ein paar stunden im basiscamp auf 2500 metern an. die unterkuenfte am meru sind allesamt huetten, keine zelte. soll mich nicht stoeren. ein bisschen luxus ist schon ok.

der zweite tag beginnt ebenso relaxed. nach dem fruehstueck setzen wir uns in bewegung. wieder spielr das wetter mit. es ist sonnig, es ist warm, und doch ein wenig windig, erfrischend. dann kommen uns andere touristen entgegen (die ersten seit gestern), drei maedels, eine junge, allesamt englaender glaube ich. unser ranger unterhaelt sich im vorbeigehen mit ihrem ranger. nachher beim mittagessen fragen wir ihn, was der andere ranger gesagt hat. oh, er hat gesagt, das die gruppe es nicht bis ganz oben geschafft hat, sie mussten kehrt machen, da eines der maedchen hoehenkrank wurde. ah, wie interessant. na ja, mal sehen ob uns das auch passiert. nach insgesamt 5 stunden erreichen wir das zweite basislager, auf 3500 metern hoehe gelegen. wir machen kurz pause und klettern dann, zur besseren gewohnung an die hoehe, noch auf den sog. kleinen meru, 3800 m. an diesem zweiten tag legen wir uns, diesmal doch schon mehr erschoepft von der duenneren luft und dem anspruchsvollerem wandern, um 19.00 uhr ins bett. in den schlaf kommt so richtig wohl niemand in dieser nacht, da der wind draussen so stark blaest, dass die fenster und tueren immer wieder auf- und zuschlagen, und keiner von uns lust hat, aus seinem warmen schlafsack zu kriechen und die sache zu beheben. um 01.00 uhr morgens ist die nacht eh vorbei. es ist gipfelnacht. wir ziehen uns warnme, wetterfeste kleidung an, fliessmuetze und handschuhe, unterhose, zwei paar socken und essen kurz was zum fruehstueck. 5 stunden aufstieg sagt man uns vorher. um 6.30 uhr ist sonnenaufgang, bis dahin werden wir oben angekommen sein. knapp 1000 hoehenmeter mussen wir in dieser nacht zureucklegen. unser ranger geht vorneweg, ich reihe mich als zweiter ein, hinter mir, nik, dann wi, und am ende unsere zwei fuehrer. eine viertel stunde nach uns starten drei tschechen, mit ihrem gefolge. es ist vollmond, zum glueck, so ist es wenigstens nicht stockduster. unser ranger kennt den berg genau, das merkt man, er ist so trittsicher und weiss genau wo er den fuss hinsetzen muss. er ist die strecke schon hundertmal gelaufen. irgendwie scheint es mir, als wuerde er von einer unsichtbaren kraft geleitet, so wie die zugvoegel sich das magnetfeld der erde zugute machen, so hat auch er sein ganz persoenliches magnetfeld. meter um meter kaempfen wir uns voran. irgendwann werden die gut ausgebauten pfade durch mehr und mehr verschwommene, verwehte wegansaetze ersetzt. wir laufen am kraterrand entlang, der wind pfeift mit hoellischer kraft und eiseskaelte in unsere gesichter. ich habe in dieser nacht wieder den mp3-player dabei und lasse musik nebenher laufen, die ich eigentlich gar nicht hoere, weil der wind viel lauter und staerker ist. wir laufen ueber vulkanasche, rutschen immer wieder aus, kommen kaum voran, weil die asche so fein und der berg so steil ist. ein ander mal muessen wir uns ueber felswaende bis zum naechsten aschebett hangeln. auf einmal hat der wind nachgelassen, die nacht ist ruhig und hell, und die felswand reflektiert das mondlicht. ab und zu legen wir wasserpausen ein, viel trinken haben sie uns gesagt, ihr habt zeit. die letzte halbe stunde kann ich echt nicht mehr, bin total kaputt. ich weiss zwar dass ich es eh schaffe, weil es mir bis dato gut geht, doch habe ich echt keine kraft mehr, hundert meter noch. und dann ziehe ich den power-riegel hervor, den mir mecki geschenkt hat, und ich weiss nicht ob es der energieschub des power-riegels oder seine psychische wirkung war, die mich haben den gipfel erklimmen lassen. wir werden es wohl nie erfahren. aber um 06.20 stehe ich am hoechsten punkt des MOUNT MERU. die naechste halbe stunde nun schauen wir uns die szene an, wie die sonne mehr und mehr hinter dem kilimanjaro aufsteigt, die sicht ist top. alles ist top. es ist windstill. und doch sind meine fingerkuppen gefroren. ich bringe es nicht fertig, noch weitere fotos zu machen, da ich den ausloeseknopf nicht mehr betaetigen kann. erst spaeter, auf dem abstiegsweg kehrt langsam die durchblutung wieder in die fingerspitzen zurueck, als sie so doll kribbeln, dass ich nicht weiss ob ich heulen oder schreien oder was weiss ich was tun soll. der abstieg nun dauert noch ewig, von 4500 metern bis runter auf 1700 schaetze ich mal. die baeine laufen von ganz alleine, meine knie, ober- und unterschenkel tun mir auch tage danach noch weh. ich finde es schade, dass es die englaender nicht bis nach ganz oben geschafft haben, denn wie ich meine, wartet das schoenste teilstueck des MOUNT MERU eben erst am ende, sagen wir die letzten 4 stunden des aufstiegs. da kann man erst das richtige, vollkommene ausmass dieses enormen kraters bewundern. ja, 10 von 10 punkten fuer den meru. und kein bisschen reue, nicht den kilimanjaro miterlebt zu haben.

ja wie gesagt, ich weiss nicht ob ich noch mal dazu komme, ein weiteres kapitelchen ueber tanzania zu schreiben. im nachhinein war es mal wieder ein echt schoener urlaub, entschuldigung eine reise natuerlich. tanzania, das land des kilimanjaro, wie es sich schimpft. das land, in dem die biermarken auf die namen serengeti, safari oder kilimanjaro hoeren und die zigarettenmarke sportsmen heisst. mit diesen worten verabschiede ich mich vorerst und werde mir gleich noch den sonnenuntergang auf zanzibar, insel des friedens, live und ohne werbeunterbrechnung anschauen.

Posted by Sascha at 12:30 PM | Comments (0)

February 26, 2008

eine frage der ansicht

im heutigen bericht geht es mehr um ansichtssachen als um einen reisebericht.

Um es gleich mal vorwegzunehmen, den Kilimanjaro habe ich nicht bestiegen. Im wesentlichen ging es mir ums prinzip. Ich moechte behaupten, den allgemeinen tanzania-reisenden zieht es vor allem in einer sache ins land, naemlich den hoechsten berg afrikas zu besteigen. Bis zu 4000 dollar ist manchem diese strapaze wert. Bei dem preis hat man dann allerdings auch sektfruehstueck bei sonnenaufgang auf knapp 6000 metern inklusive. naja, wer drauf steht... Ich kann mich nicht wirklich fuer sekt begeistern und wollte mich einfach mal nach einem normalen angebot umgehorchen, rund 1000 dollar haette mich meine variante der kili-besteigung gekostet. das erschien mir aber immer noch zuviel geld. Ja, ich weiss auch nicht, vielleicht haette ich es tun sollen, vielleicht aber auch nicht. Das ist immer so ne sache. Man muss einfach mit der entscheidung zufrieden sein, die man getroffen hat, statt immer etwas anderem hinterherzurennen. und so habe ich mich fuer den MOUNT MERU entschieden, den kleinen bruder des KILIMANJARO. Irgendwie taten mir auch die menschen leid, die ich zuvor beim reisen durchs land kennengelernt hatte, die ihr leben lang in einfachen lehmhuetten hausen muessen. Da dachte ich, das kann irgendwo nicht gut sein, fuer ein einziges kaestchen in der HIGHLIGHT OF TANZANIA – liste soviel geld zu berappen. Zumal viele tanzanier meinen: wieso kilimanjaro besteigen. Er ist doch da. Man sieht ihn doch auch so. Warum unbedingt raufklettern? – zwar hat mich dieses argument nicht wirklich ueberzeugt, jedoch hoerte es sich aus deren muendern isgendwie rein bzw wahr an.

eine weitere ansichtssache fuehrt uns nach KATESH, einer kleinen stadt am fusse des 3417 meter hohen MOUNT HANANG. Meinem buch zufolge ist mount hanang der vierthoechste berg tanzanias, meiner urkunde nach (immer wenn man in tanzania einen berg erfolgreich erklommen hat, bekommt man von seinem guide ein sog. Certificate) ist es jedoch tanzanias dritthoechster berg. Nun wie kommt dieser unterschied zustande, wie kann mein buch sagen, es handele sich um den 4.hoechsten berg, mein guide besteht jedoch auf den 3.hoechsten berg? Ich will mich nicht in den himmel loben, kann ich auch gar nicht, weil ich gerade mal den hoechsten berg deutschlands aus dem kopf kenne, die zugspitze, wobei ich bereits bei der aussage der hoehe ins stocken greaten wuerde. Ich tippe mal auf 2900 und noch ein paar meter? Den zweithoechsten weiss ich schon gar nicht mehr. Dann gabs da noch den brocken mit ca 1341 metern, aber der ist ja ddr-vergangenheit. Ich betrachte mich aber auch nicht als guide, als bergfuehrer. Ganz im gegenteil zu meinem guide hier in tanzania. Der muesste eigentlich im stande sein, die ersten zehn hoechsten berge der reihe nach aufzusagen. Nun, die ersten beiden schafft er auch, mount kilimanjaro und mount meru. Die wuesste ich auch. Und dann kommt er auch schon mit seinem mount hanang, was aber falsch ist. Das weiss er auch, das es falsch ist. Aber anstatt mal ein wenig nachzuforschen, warum denn alle buecher vom mount hanang als vierthoechsten berg sprechen, da macht er es sich einfach (wie auch viele andere seine landsleute) und spricht in seinem hoechstwichtig erscheinendem certificate von der nummer drei tanzanias. Nun ich will das raetsel mal aufloesen, der mount hanang ist tatsaechlich, oh wunder, der 4 hoechste. Die nummer drei geht an eine erhebung in der naehe des ngorongorokraters. Hier hat die nature terrassenfoermige landschaften hinterlassen, und die hoechste erhebung der obersten terrasse stellt eben den 3.hoechsten berg dar. Das war jetzt eher mal ein ausschweif in die mentalitaet der tanzanier, die die sachen eben mal so hinnehmen, wohingegen der deutsche doch eher enthusiasmus bei der wahrheitsfindung aufbringt. Der forschungsdrang kommt bei uns deutlich mehr durch. wir streben immer dazu, fragezeichen zu beseitigen, wohingegen die tanzanier eher gefallen an eben solchen zu finden scheinen. Einer sache auf den grund gehen, perfektionismus, berechenbar wie ein uhrwerk - das sind unsere werte.

Apropos uhrwerk. da haben wir naemlich gleich noch eine ansichtssache, eine art erfahrungsbericht eines tanzaniers, der in europa seine bekannten besuchte... der tanzanier charles, so hiess er, steht auf dem bahnhof in zuerich und wartet auf seinen zug. Planmaessige abfahrt 9 uhr 11. da sagt er sich, was ist denn das fuer ein quatsch! 9 uhr 11? wer laesst sich denn so einen unsinn einfallen, diese zeit kann sich doch keiner merken. Man haette doch 9 uhr 15 machen koennen... eine weile stunde spaeter sitzt er im zug und schaut gespannt auf seine uhr. Und genau in dem zeitraum, als sich der sekundenzeiger der vollendung der 11ten minute naehert, faengt auch der zug an, sich langsam in bewegung zu setzen. Und mit dem paukenschlag rollt der zug los und als charles erneut auf seine uhr schaut, ist es 9 uhr und 11 minuten. das ist doch wahnsinn, sagt er. das ist doch absoluter wahnsinn.

ansichtssache nummer vier: Und dann haben wir uns mit charles noch ueber eine andere sache unterhalten, und die nennt sich bus. In Tanzania faehrt der bus nicht eher los, ehe er nicht bis oben ran mit passagieren vollgestopft ist. Die fahrt muss sich ja schliesslich rechnen, weiss er zu bemerken. Aha, sage ich. Also in Deutschland ist das etwas anders, da faehrt der bus um 5 nach 7 los, ob ausser dem busfahrer noch jemand weiteres drin sitzt oder nicht, das soll die rolle nicht spielen. fakt ist es ist 5 nach 7 und der bus faehrt los. verkehrte welt.

ansichtssachen halt...

Posted by Sascha at 06:19 AM | Comments (0)

February 16, 2008

IRINGA ==> DODOMA

MBEYA

von MBEYA im sueden des landes gings mit dem bus richtung norden, nach IRINGA. die zwei daenen, mit denen ich in und um MBEYA rumgezogen bin, sind weitergefahren nach Malawi. ich wollte jedoch weitere visa-gebuehren vermeiden und ohnehin nur in Tanzania reisen. und so haben wir uns getrennt und jeder ging seinen eigenen weg.

die stadt IRINGA wurde zur deutschen kolonialzeit erbaut. auf einem huegel gelegen, diente sie als wichtiger knotenpunkt zwischen dem osten und dem westen des landes. in IRINGA habe ich mich zweieinhalb tage aufgehalten. es ist nicht unbedingt so, dass es hier immer viel zu entdecken oder zu sehen gibt. man haette IRINGA auch locker an einem tag erkunden koennen. ich habe mich in ein dalla-dalla (ne art vw-bus mit bis zu 15,20 leuten drin) gesetzt und bin zur nahe gelegenen steinzeit-ausgrabungsstelle gefahren, bzw habe mich dorf an der strasse absetzen lassen. dann folgte ich dem feldweg, der durch das dorf ISIMILA fuehrte, und kam nach 20 minuten bei der ausgrabungsstelle an, wo mich der guide herzlich willkommen hiess. der hatte mich naemlich vom dalla-dalla aussteigen sehen, hat dann seine arbeit auf dem feld/acker unterbrochen, sich dann anschliessend auf sein fahrrad geschwungen, mich dann ueberholt und wie gesagt, an den pforten auf mich gewartet. nicht das ich mich nun unbedingt fuer die einzelnen epochen der menschheitsgeschichte interessiere, aber wenn man schon mal in IRINGA ist, kann man auch mal in die naehere umgebung ausschwaermen. gleich neben der ausgrabungsstaette, die uebrigens nur werkzeuge und waffen, also zugeschlagene, spitze steine, aufzuweisen hatte, befand sich noch ein tal mit meterhohen sandsteinfelsen. alles in allem also ganz passabel fuer nen vormittag, schoen relaxed, entspannt, ohne touristen.

ich hab die steinzeit dann wieder verlassen, bin den feldweg zurueck gelaufen an die grosse, asphaltierte strasse und bin in richtung IRINGA zurueckgelaufen. dann kam ich bei einer polizeikontrolle vorbei. die sieht man hierzulandes sehr oft am strassenrand stehen, halten jedes fahrzeug an, kontrollieren die papiere, manchal holen sie sogar den alkoholtester raus. der polizist wollte dann, wie viele andere menschen denen ich hier im alltagsleben begegne, ein geschenk von mir. ich musste ihn aber enttaeuschen, da ich bei meinem ausritt heute nur das allernoetigste mitgenommen hatte. er hat dann einen bus angehalten, der mich mit nach IRINGA nahm.

an aktivitaeten habe ich sonst nur noch den GANGILONGA-ROCK bestiegen. das ist ein riesiger felsblock, auf den man mit ein wenig muehe raufklettern kann und anschliessend die stadt IRINGA unter sich hat.

am naechsten morgen hab ich mir kurzerhand beim duschen ueberlegt, dass ich doch noch einen weiteren tag im ort bleibe. wieso? weshalb? das ist so manches mal die frage. die antwort dazu findet man bestimmt ganz sicher auf dem GANGILONGA-ROCK. unter der dusche sind mir lediglich die folgenden argemunte eingefallen: 1) der bus ist eh schon weg 2) nochmal lecker beim inder essen gehen zu koennen 3) auch morgen frueh wieder eine heisse dusche zu haben 4) souveniers kaufen


DODOMA
DODOMA die eigentliche, die offizielle haupstadt des landes. hier ist das parlament. damit ist das aber auch schon alles. saemtliche auslaendische vertretungen, konsulate, botschaften, weitere regierungsstaebe sitzen noch immer in DAR ES SALAAM. dafuer ist es in DODOMA ubgewoehnlich ruhig. es gibt eine grosse, in jede richtung zweispurige strasse. die innenstadt ansich hat lediglich schmale, staubige unasphaltierte wege. es ist heiss, die mittagssonne brennt. mich trifft sie aber nicht, denn ich sitze im schatten, auf den treppenstufen einer moschee. habe ein buch dabei, lese nur ab und zu, beobachte vielmehr die leute und das geschehen. wie sie mit ihren schiebewagen (eine axe, so gross wie ein trabehaenger frueher) moegliche von a nach b transportieren. doch auch wenn ich lesen wollte, koennte ich das nicht, denn immerzu kommen leute zu mir, wollen alles wissen, von deutschland und europa, ueber schule, politik, wirtschaft, infrastruktur, keine ahnung, alles einfach, die guten seiten und die schlechten. mein vorurteil das ich gegenueber dieser stadt hegte, hatte sich ganz und gar nicht bestaetigt. im gegenteil, ich fuehlte mich sehr wohl zwischen den menschen dort, die mich weder bedraengt hatten noch mir irgendwas verkaufen wollten. Am naechsten tag musste ich aber doch weiter, da ich unbedingt per schiene nach SINGIDA reisen wollte und nicht per strasse, da der zug diese strecke nur zweimal pro woche faehrt.


ZUG VON DODOMA nach SINGIDA
4.800 TSH (tanzanische schilling) kostet die fahrt mit der alten kanadischen diesellok auf der noch aelteren deutschen schiene. so wie es in DODOMA endete ging es im zug weiter. dementsprechend hab ich gleich am bahnhof ein paar bekanntschaften gemacht, so dass die 9 stunden zugfahrt fuer die 248 km (sozusagen rund 30 km/h) wie im flug vergingen. ab und zu hab ich dann schon mal auf mp3-player umgestellt, insbesondere als die tanzanier in landessprache (swahili) lautstark eine debatte ueber den afrikanischen fussball abhielten. und als so die afrikanische landschaft draussen am fenster an uns vorbeizieht, fing auf einmal der ganze zug an zu lachen. das war naemlich zu der zeit, als ich meinen gerade frisch erworbenen holzkam durchs haupthaar fuhr und damit eine, fuer afrikanische verhaeltnisse wohl eher amuesante frisur hinterliess. zugfahrten sind angenhm, zumindest wenn man sie mit busfahrten vergleicht. man kann rumlaufen, den kopf aus dem fenster halten, hat relativ viel platz, es gibt keine staus (es sei denn die gleise sind mit sand ueberspuelt und das zugpersonal muss erst die gleise freischueppen...) und die leute kommen immer zu einem und wollen wie gesagt alles wissen. so habe ich letzten endes die frage gestellt: ja moegt ihr mich denn eigentlich, da ich doch ein deutscher bin und wir zur kolonialzeit hier ueber euch geherrscht hatten? na ja, sagen sie dann. das ist ja so. ihr deutschen habt hier zum beispiel den schienenverkehr eingefuehrt. ja, sage ich dann. wir haben euch doch als sklaven benutzt, oder? hhhm, sklaven nein, sagen sie. wir waren zwangsarbeiter. im eigenen land. wir durften von euch lernen, mit euch die schienen verlegen, alles das drumherum. wir haben hier keine gute ausbildung und hatten diese auch noch nie. so war es fuer uns nur gut, dass wir von euch viele sachen gelernt haben, die erfahrung, das know-how das ihr mitgebracht habt. ja sage ich, und der englaender? der war doch nach uns deutschen der naechste kolonialherr? ja, sagen sie, aber der englaender hat zum schienenbau z.b. die indischen fremdatrbeiter geholt, die sich dann hier niedergelassen haben... und so weiter, und so fort.
am ende war ich aber dennoch froh in SINGIDA angekommen zu sein. irgendwann wurde mir naemlich schlecht von dem dieselqualm, der staendig das innenleben des zuges und auch meiner lunge eroberte.


SINGIDA
in singida wollte ich einen tag und zwei naechte bleiben. es wurde jedoch nur eine nacht und kein tag. da mein guesthouse nur fuer eine nacht ein zimmer hatte, haette ich am naechsten tag ein neues guesthouse aufsuchen muessen. ind da ich in dieser ersten nacht sehr zeitig durch die unueberhoerbaren und nicht enden wollenden sprechgesaenge der moscheen geweckt worden bin, habe ich die chance genutzt und den ersten bus nach KATESH genommen.


und darueber berichte ich das naechste mal.

Posted by Sascha at 07:40 AM | Comments (0)

February 06, 2008

DAR ==> MBEYA

DAR ES SALAAM, tanzanias inoffizielle hauptstadt, ist fuer die naechsten zwei tage und naechte mein zuhause. das klima ist tropisch schwuel, als hafenstadt jedoch immer etwas luftig. der erste tag ist wie so oft fuer allgemeine besorgungen eingeplant. orientierung finden, geld wechseln, an alles um sich herum gewoehnen, klima, menschen, sprache, mentalitaet, essen, tourist sein, usw. alles erstmal auf einen einstroemen lassen. und natuerlich ein wenig die strassen im zentrum ablaufen, gucken, was aus der deutschen kolonialzeit noch uebrig geblieben ist. so zum beispiel eine baracke auf dem krankenhausgelaende, dort wo robert koch einst seine ersten versuche mit (bzw gegen malaria) ausprobiert hatte. ja ansonsten ist Dar, wie es die einheimischen nennen, eine laute, stinkige, stressige grossstadt, aus der so ein doerfler wie ich einfach nur raus will. zumal mich das sogenannte reisefieber noch nicht wirklich gepackt hat. aber das ging mir in mexiko ebenso, das laesst halt manchmal auf sich warten.

MBEYA, die viertgroesste stadt tanzanias, ist mein zweiter anlaufpunkt auf einer reise, bei der die eigentliche reiseroute noch in den sternen geschrieben steht. tanzania verfuegt ueber zwei eisenbahngesellschaften, mit jeweils unterschiedlichen schienenabstaenden. die aeltere "zentral linie" stammt noch aus deutschen zeiten und traegt die metrische norm. die neuere, von den chinesen finanzierte TAZARA (tanzania - zambia - railway- company) linie verbindet tanzania mit zambia und suedafrika und richtet sich daher nach englischen massen. in der praxis hat das dann logischerweise den nachteil fuer tanzania. das man beide linien nicht verbinden und somit effizienter nutzen kann... ich betrete nun also um 4 uhr nachmittags den tazara bahnsteig. als ich die ganzen afrikaner mit ihrem sack und pack sehe, fange ich ein wenig an zu zweifeln, ob es wirklich so gut war, nur ein 2.klasse-ticket zu kaufen, statt 1.klasse. ich bin naemlich davon ausgegangen, dass sich die afrikaner eh kein 2.klasse-ticket leisten koennen. als ich dann jedoch meine kabine gefunden habe ist ausser mir lediglich ein japaner im abteil. und so haben wir unsere 2.klasse fuer uns allein, wohin gegen mancher 1.klasse-reisender mit 4 mann auskommen muss. wir koennen mit dem japaner also schoen ausbreiten. ich meine, nichts gegen schwarze oder so, aber im selben abteil fuer die naechsten 30 stunden (ja, solange sollte es am ende dauern!!) waere dann doch ein wenig stressig geworden. das hat man naemlich abends gemerkt, als die tanzanier einfach nur am saufen und den ganzen zug auseinanderredern wollten.

wir fahren immernoch zug, durch inzwischen dunkle afrikanische landschaften, durch den selous national park (da verlaeuft die trasse genau durch). erst war es ziemlich schwuel, von stunde zu stunde kuehlt es sich jedoch ab, wir haben das fenster geoeffnet, bis es in stroemen zu regnen beginnt. ich quaele mich hoch und setze all meine kraefte ein, das fenster runterzuschieben, einen spalt nur noch offen. die afrikaner nebenan quasseln und saufen immernoch. meine ovopax (ohrstopfer) taugen nichts mehr, sind ausgenudelt. ich versuche es stattdessen mit musik, der mp3 player muss jetzt sein bestes geben und mich irgendwie in den schlaf bringen. doch schon um na vielleicht drei uhr morgens wache ich aus meinem halbschlaf auf. es liegt daran, dass sich unser zug die letzten paar stunden nur sehr langsam fortbewegt. es ruckelt immer so. mir kommt es vor als fahren wir einen meter, und federn wieder einen halben meter zurueck. es ist als schaukeln wir wie auf einem boot. im halbschlaf denke ich mir dann, man was muss das fuer eine ueberdimensionale faehre sein, auf die unser zug hier raufgefahren ist, und dann schiesst mir gleich der naechste gedanke durch den kopf, naemlich, was muss das dann erst fuer ein riesiger fluss sein, den wir hier ueberqueren, des nachts, in afrika? diese und noch mehr verrueckte gedanken lassen an mir zweifel aufkommen. ich schnelle hoch, kramme meine fahrradlampe hervor, und will es genau wissen. ich meine, was ist denn das jetzt hier. man traeumt ja die allerdollsten sachen heutzutage. vielleicht liegt es auch an meinem starken malaria-prophylaxe-mittel. der aha-effekt erobert weite teile meines gehirns - ein blick aus dem fenster verraet mir, wir fahren immernoch auf schienen, welche wiederum festen boden unter sich wissen. wahr ist jedoch, dass wir uns nur im schritttempo fortbewegen, und das auch nur ruckweise (was das schaukeln erklaert). beruhigt lege ich mich in meine koje und warte nun auf die dinge, die da kommen. bis um 5 uhr ging das dann noch so lustig weiter. dann hat sich der zug nicht mehr weiterbewegt. endlich habe ich meinen tiefschlaf gefunden. am naechsten morgen um 8 uhr gabs fruehstueck. lokschaden war angesagt, passiert wohl fast auf jeder fahrt, wie wir dann erfuhren. 6 stunden pause waren nun einzuplanen, bis die rettung aus dar es salaam kam, eine ersatzlokomotive wurde angefordert und hat uns dann bis nach mbeya geschoben.

MBEYA
ja, noch kurz was zu mbeya. aus dem zug kannte ich ein paaerchen aus daenemark. mit denen sind wir dann am folgetag ein wenig wandern gegangen, einen nahegelegenen kratersee besichtigen. die regenzeit macht sich langsam breit, sollte doch erst im maerz soweit sein, hhhm, na hoffentlich regnets nicht den ganzen urlaub ueber. am naechsten tag sind die daenen dann weiter nach malawi, ist nur noch eine stunde weiter richtung sueden. ich hatte erst ueberlegt, ob ich mit ihnen nach malawi reise und dann weiter nach mosambique, um letzten endes von dort aus wieder den bogen richtung tanzania zu machen. aber ich hab good bye gesagt und bleibe doch in tanzania. am naechsten tag bin ich dann noch alleine mit einem guide auf einen berg nahe mbeya gewandert, hat nicht allzu lange gedauert, halben tag vielleicht.

nach zwei tagen in und um mbeya kam der nomade in mir wieder durch und ich musste weiter. ich musste einfach wieder weiterziehen, die abgegraste steppe verlassen, um frische, bewachsene huegel aufzuspueren. so hatte ich mir am vorabend ein busticket nach iringa, 4 stunden weiter noerdlich, gekauft. um 7 uhr faehrt der bus los, so haben sie es zu mir gesagt. nocjhmal gedanklich einen schritt zurueck. wieder am vorabend. ich komme im hostel an, bereite alles fuer meine morgige, morgendliche abreise vor. gehe noch zur rezeption und will bezahlen, und meinen reisepass wiederhaben, aber weil soviel los war, oder es ihnen grad nicht gepasst hat, haben wir ausgemacht, das ganze auf den naechsten morgen zu verschieben. und ich sage noch "achtung, mein bus faehrt zeitig, es muss also alles klappen morgen frueh!" hhhm. genau so wars. wir springen zurueck zum morgen der abreise aus mbeya. ich warte an der rezeption mit gepackten koffern, abmarschbereitschaft hergestellt, bloss von den angestellten turnt keiner rum. nach ein wenig rufen und weiteren fuenf minuten klettere ich ueber den rezeptionsthresen und suche im schubfach nach meinem reisepass, den ich auch gluecklicherweise auf anhieb finde. die schubladen sind, wie aucbei horschte im buero, niemlas verschlossen, sicherlich weils einfach keine schluessel mehr gibt. ich werfe noch das geld auf den thresen und dann bin ich auch schon weg.

so meine lieben, fuer heute tun mir schon die finger weh vom tippen. hat sich aber gelohnt, wie ich meine. wir hoeren uns.

Posted by Sascha at 04:18 PM | Comments (0)