so meine lieben daheimgebliebenen. jetzt legt ihr bitte erstmal alle die fernbedienungen bei seite, GSZS als auch das promi dinner werden auch ohne eure mithilfe ausgestrahlt.
der anfang faellt mir immer besonders schwer. da muss ich mich erstmal reindenken in die weite welt der berichterstattung.
DUBAI - stadt am persischen golf
ich moechte mich nicht unbeliebt machen, aber waehrend meines eintaegigen aufenthalts bei meinem pitstop in dubai gingen mir am ende die vielen mega-baustellen ziemlich auf die ketten. die araber krempeln komplett die ganze stadt um. da wird fast an jeder ecke gebaut. jetzt sind sie grad dabei, s-bahntrassen sowie u-bahnschaechte zu bauen. riesige apartments oder buerogebaeude werden aus dem nichts in den himmel gestaemmt. zu viele autos, noch mehr baustellen. dann lieber noch mal wiederkommen, wenn alles fertig ist. und dann ist dubai sicherlich eine top-adresse. und irgendwie haben die araber ja auch was an sich. aber ich will mich mal nicht zu sehr aufregen, schliesslich habe ich ja auch eine ganze weile in einer stadt gelebt, wo ununterbrochen an allen moeglichen projekten gebaut wurde (hallo DUBLIN, ist die 500 meter lange o connell street nun endlich fertig?).
ich meine, ich hab mir dann irgendwann nachmittags ein ruhiges plaetzchen am ufer gesucht, wo ich ich meinen reisefuehrer fuer tanzania durchgeackert habe, dazu blieb mir naemlich in deutschland keine zeit mehr (so wie manch anderen leuten halt die zeit fehlt, in den urlaub zu fahren oder sport zu treiben...). ja und abends ging es dann mit hanka, ihrem freund und dessen freund zum inder, weil ich eben gerne indisch esse.
DAR ES SALAAM
afrika, da bin ich. irgendwann nachmittag hat die boeing unsere flughoehe von 10000 ft verlassen und zum sinkflug angesetzt. eine halbe stunde spaeter durchbrachen wir die wolkendecke und unter uns erstreckte sich das land des kilimanjaro, die vereinigte republik tanzania. der name setzt sich im uebrigen zusammen aua TANganyika, ZAnzibar und azaNIA, welches bis 1964 drei eigenstaenige statten waren.
der flughafen ist eher uebersichtlich geraten, und verfuegt gerade mal ueber zwei gepaeckbaender. naja und wie immer beim verlassen des flughafengebaeudes in solchen breitengraden, springen einem die taxifahrer beinahe ins gesicht. ich hab mich jedoch nicht irritieren lassen und bin geradeaus durch, hin zur naechsten grossen strasse, wo schon der bus kam, der mich in die innenstadt mitnahm. unterwegs war dann stau oder zaehfluessiger verkehr auf dem highway, weil berufsverkehr. unser busfahrer, ein ganz schlauer, kannte auch schon die antwort - ein parallel verlaufender feldweg schien ihm wie gerufen... die naechsten paar kilometer haben wir dann erstmal den highway in staubwolken versinken lassen. das hat einigen highway-autofahrern natuerlich nicht gefallen, so dass sie uns beim wiedereinfaedeln auf den highway alles andere als platz machten. ja das ging dann letzten endes soweit, dass unser busfahrer einfach draufhielt und sich, doch mehr oder weniger gewaltsam, auf den highway schob. ein paar kleinere fahrzeuge passten ja auch noch durch, doch fuer unseren aussenspiegel kam jede hilfe zu spaet, denn der lkw neben uns hat nun wirklich nicht mehr durchgepasst und hat uns die komplette seite abgeschrammt.
den heutigen tag ueber hab ich mir nun dar es salaam angeschaut. morgen nachmittag will ich mich dann langsam auf den weg ins landesinnere machen. mal sehen, evtl mit dem zug richtung sueden, nach mbeya, nahe der sambischen grenze. der zug faehrt nur dienstag und freitag dort hin, und so werde ich diese chanze wohl nutzen.
bis demnaechst